Zusammenfassung Seit eine (meist soziologische) Theorie der Professionen existiert, ist die Frage der Anerkennung der Pdagogen, zumal der Lehrer, als Profession strittig. Meist werden sie als Defizitgruppe codiert: als „semi-professionals“, behaftet mit einem „notorischen“ oder „strukturellen“ „Professionalisierungsdefizit“, allenfalls „Beruf“, kaum „Profession“, in der Arbeit an „strukturellen Defiziten“ ohne eindeutige „Technologie“, ein „unmglicher Beruf“. Die These ist: Solche Codierungen sind weitgehend unbrauchbar, sie verweisen auf die mangelnde Sensibilitt der Professionstheorie fr das pdagogische Feld, sie ignorieren die Leistungen der Pdagogik und das Potential ihrer Technologie. Deshalb: Auch Professionstheorie muss „pdagogisch“ sein, das Gelingen ihrer Praxis nicht als Trivialitt abwerten, sondern als Leistung erklren, die Voraussetzungen fr die Praxis des Berufs benennen und die Chancen der Steigerung der Qualitt pdagogischer Arbeit aufzeigen.