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Entwurf und Implementierung einer Trägheitskompensation für die automatisierte Gehorthese Lokomatby: Nina Laubacher
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AbstractWährend des Lokomattrainings muss der Patient die Masse der Gehorthese Lokomat analog zur periodischen Vertikalbewegung seiner Hüfte mitbeschleunigen. Die so entstehenden Trägheitskräfte sind für den Patienten unangenehm und die Therapie störend. Ziel dieser Semesterarbeit war die Entwicklung und Implementierung einer Strategie, welche diese Trägheitskräfte kompensieren kann. Als Lösungskonzept wurde ein aktives Auf- und Abbewegen des Lokomats gewählt. Dazu wurde eine Regelstrategie mit dem Ziel, den Lokomat analog zur Vertikalbewegung der Hüfte des Patienten zu bewegen, entwickelt und in Simulink/LabView implementiert: In einem ersten Schritt wird eine Referenztrajektorie basierend auf den Hüft- und Kniewinkeln generiert. Ein Adaptionsalgorithmus passt diese Trajektorie in einem zweiten Schritt dem individuellen Gehverhalten des Patienten an. Ein Positionsregler mit Vorsteuerung und Reibungskompensation definiert die Eingangsgrösse auf den Aktor. Um die Trägheitskompensation realisieren zu können, wurde ein zusätzlicher Aktor, sowie ein Positions- und ein Kraftsensor ins bestehende System integriert. Dank der zusätzliche Hardware und der implementierten Regelungsstruktur ist eine Trägheitskompensation nun möglich. Erste Funktionstests und Eigenversuche zeigen, dass die implementierte Trägheitskompensation funktioniert und einige Vorteile bieten kann.
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