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Status Quo von Webmonitoring in Unternehmenby: Matthias Fank
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AbstractUnter der Leitung von Prof. Dr. Matthias Fank von der Fachhochschule Köln wurde vom 23. Juni bis 31. August 2008 auf dem Portal Webknowledge.de eine Online‐Befragung zum Thema Webmonitoring durchgeführt. Der Fragebogen wurde vorab in 20 Testbefragungen auf seine zuverlässige Anwendbarkeit geprüft. Der Online‐Fragebogen war im Zeitraum der Studiendurchführung unter der URL »http://www.webknowledge.de/umfrage.htm« aufrufbar. Insgesamt konnten 353 vollständig ausgefüllte Fragebögen in die Auswertung aufgenommen werden. Die Teilnehmer stammen primär aus den Funktionsbereichen Marketing, Unternehmenskommunikation und Marktforschung. An der Studie nahmen sowohl kleine als auch große Unternehmen teil, so dass auf breiter Basis Daten gewonnen werden konnten. Gleiches gilt hinsichtlich der Branchenzugehörigkeit. In vielen Unternehmen stellt Webmonitoring ein als wichtig und notwendig erachtetes Thema dar. 40% der befragten Unternehmen beobachten bereits Einträge über ihr Unternehmen und Produkte im Internet. Weitere 18% planen das in Zukunft zu tun. Vorrangiges Ziel dabei ist es, Falschmeldungen zu identifizieren. Diejenigen Unternehmen, die bereits ein Webmonitoring durchführen, betreiben das überwiegend auf einer täglichen bzw. wöchentlichen Basis, um der Aktualität und Schnelligkeit des Internets Rechnung zu tragen. Dabei überwiegen intellektuelle Monitoring‐Ansätze gegenüber technischen Lösungen. Bei der organisatorischen Eingliederung des Themas in bestehende Organisationsstrukturen wurden auffällig unterschiedliche Möglichkeiten identifiziert. Dies mag zum einen darin begründet liegen, dass an der Studie sowohl kleine als auch große Unternehmen aus den unterschiedlichsten Bereichen teilgenommen haben. Zum anderen ist ein Webmonitoring eine Art Lieferdienst für Informationen, die bei Entscheidungen in den unterschiedlichsten Abteilungen eines Unternehmens von Bedeutung sind. Aus diesem Grund haben einige Unternehmen bereits abteilungsübergreifende Arbeitsgruppen gebildet. Am häufigsten ist das Thema in der Marketingabteilung angesiedelt. Die derzeit größte Herausforderung stellt wohl die Verdeutlichung eines klaren Mehrwerts dar. Die schlechte Ersichtlichkeit des Nutzens eines Webmonitorings wurde in dieser Studie immer wieder angesprochen. Insgesamt wird dem Thema aber eine sehr gute Prognose gestellt. 53% gehen davon aus, dass das Thema weiter an Bedeutung gewinnen wird und weitere 32% erwarten, dass das Thema auch weiterhin ein fester Bestandteil in den Unternehmen sein wird.
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