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Das Geheimnis des Alltäglichenby: Rainer Winter
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AbstractZusammenfassung Seit den 80er Jahren hatten Michel de Certeaus Analysen des Alltagslebens großen Einfluss auf die Entwicklung der Cultural Studies. So wurden Konsum-und Rezeptionspraktiken, z. B. in den Arbeiten von John Fiske, als widerständige Taktiken beschrieben. Allerdings wurden viele Aspekte seiner komplexen Theorie nicht beachtet. Vor diesem Hintergrund werden seine Arbeiten im Folgenden im Kontext von Alltagstheorien diskutiert. Die Analyse zeigt, dass das Potential der kritischen Kulturanalyse von de Certeau erst noch entdeckt und realisiert werden muss. So hat er eine subtile Theorie alltäglicher Praktiken entwickelt, eine Wissenschaft der Singularität entworfen und die Verhältnisse von Alltag und Unbewusstes/Alltag und Utopie erforscht.
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